Ich möchte Anzeige erstatten, denn mein Mörder war Ausländer! Linke Logik Mordopfer zeigen ihre Mörder öfter an, wenn diese Ausländer sind?

„Linke Logik“ und die Anzeigewahrscheinlichkeit

Zeigen Mordopfer ihre Mörder mit höherer Wahrscheinlichkeit an, wenn diese Ausländer sind? Schwer zu glauben!
Dass nicht-deutsche Tatverdächtige in der Polizeilichen Kriminalstatistik wesentlich überrepräsentiert sind, erklären Linke gern mit der angeblich erhöhten Anzeigewahrscheinlichkeit, wenn es sich um „migrantisch wahrgenommene“ Personen handele. Das Bundeskriminalamt schreibt etwa: „Tatsächlich gibt es Forschungsbefunde, die zeigen, dass Straftaten, an denen Personen beteiligt sind, die als ‚migrantisch‘ oder ‚fremd‘ wahrgenommenen werden (u.a. Nichtdeutsche), merklich häufiger angezeigt werden.“
Ist diese Behauptung plausibel?
Oft wird auch darauf hingewiesen, dass Tatverdächtige noch keine rechtskräftig verurteilten Personen seien.
Daher haben wir uns die Strafverfolgungsstatistik angeschaut. Darin werden nicht mehr bloß Tatverdächtige betrachtet, sondern verurteilte Straftäter. Die neusten Zahlen sind aus dem Jahr 2024. Die Ausländerquote betrug für den Bereich Mord und Totschlag ganze 47 %. Der Ausländeranteil lag im selben Jahr angeblich bei rund 15 %.
Wir haben bei der Bundesregierung nachgefragt, wie sie die Sache sieht.
Bei der ganzen Thematik geht es nicht darum rechtsschaffende Ausländer schlecht zu machen. Es handelt sich um eine soziologische Betrachtung, die Anhaltspunkte dafür liefern kann, ob wir womöglich an unserer Migrationspolitik etwas ändern müssen.
Unsere Frage im Wortlaut:

Ist der Anteil von 47 % Ausländern, der wegen Mordes oder Totschlags strafrechtlich verurteilten Personen (Zahlen für das Jahr 2024, https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/url/af10409d), nach Ansicht der Bundesregierung ebenfalls auf eine erhöhte Anzeigebereitschaft zurückzuführen, vor dem Hintergrund, dass das Bundeskriminalamt in seinen Ausführungen zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2024 zum „Vergleich der Belastungszahlen für deutsche und nichtdeutsche Tatverdächtige“ eine unterschiedliche Anzeigebereitschaft behauptete („Wenn etwa Straftaten unter Beteiligung nichtdeutscher Tatverdächtiger mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zur Anzeige gebracht werden als Straftaten mit deutschen Tatverdächtigen, kann dies ebenfalls zu höheren Belastungszahlen in der PKS führen. Tatsächlich gibt es Forschungsbefunde, die zeigen, dass Straftaten, an denen Personen beteiligt sind, die als ‚migrantisch‘ oder ‚fremd‘ wahrgenommenen werden (u.a. Nichtdeutsche), merklich häufiger zur angezeigt werden.“ Seite 52)?

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