Sven Hüber war Politoffizier der Grenztruppen der DDR und hat wenig aus seiner Vergangenheit in der DDR gelernt. Er verfolgte bereits damals Oppositionelle – denn das waren DDR-Flüchtlinge allesamt. Seine neuesten Äußerungen lesen sich so, als wolle er im geeinten Deutschland erneut politisch gegen Andersdenkende vorgehen.
Laut Berichten von Apollo News soll Hüber Ende der 1980er-Jahre als Politoffizier und Vize-Kompaniechef im Grenzregiment 33 in Berlin-Treptow tätig gewesen sein. Ein ehemaliger Grenzsoldat hat an Eides statt versichert, Hüber habe im Frühjahr 1988 einen festgenommenen Mauerflüchtling misshandelt: Er soll dem am Boden fixierten Mann die Pistole in den Mund gesteckt und ihm anschließend ins Gesicht getreten haben. Außerdem soll er den Schießbefehl aktiv propagiert und Soldaten darauf eingeschworen haben, Grenzverletzer zu „vernichten“. Hüber bestreitet diese konkreten Vorwürfe.
Zuvor hatte ein Beitrag Hübers in der GdP-Mitgliederzeitschrift Deutsche Polizei („Steht ein Elefant im Raum … Richtig Nein sagen“) bundesweit scharfe Kritik ausgelöst.
Hüber will das Grundgesetz offensichtlich zu einem linksextremen Werk umdeuten und linke und linksextreme politische Kräfte dauerhaft an der Macht halten – selbst bei entgegenstehendem Wahlergebnis. Das ist völlig unvereinbar mit dem Demokratieprinzip.
Es ist gut, dass Hüber jetzt zurückgetreten ist!